Prof. Dr. P. Mettler Prof. Dr. rer. soc. habil. Peter H. Mettler

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Entwerfen und Gestalten positiver Zukünfte 
statt Vorhersagender Prognostik

Geboren 1941, Hochschullehrer für Gesellschaftswissenschaft sowie für Planungs- und Technologie-Soziologie; Forschungen mit nationalen und internationalen öffentlichen Finanzierungen als auch im Auftrag vielfältiger Dritter.

Das folgende Forschungsspektrum könnte auf Grund des gesellschaftswissenschaftlichen Ansatzes als zu ambitiös erscheinen (die Grundlagen, auf denen dieses aufbaut, werden Ende 2002 in Peter H. Mettler, "Gesellschaftswissenschaft - Grundlagen, Analysen und beispielhaftes Verstehen der globalen Wissensgesellschaft.1). Für keines der Forschungsfelder wird jedoch Fachexpertise reklamiert, sondern interdisziplinäre und gesellschaftswissenschaftliche Interdependenz-Expertise angeboten:

Konventionelle Kurz-Vita

Abitur 1961, MA 1969, Dr. rer. soc. 1974 und Habilitation (TU Berlin) 1979, nach Studien in Stuttgart, Frankfurt/M., Göttingen, Pais, London (LSE) und UC-Berkeley. Langjährige Consultingtätigkeit für deutsche und ausländische Ministerien, die EU und die VN sowie Firmen, IGOs und INGOs und Lehrtätigkeit an vielen Hochschulen des In- und Auslands. Wissenschaftlicher Direktor des Brüsseler/ Pariser "Institut zur Erforschung multinationaler Konzerne" sowie Direktor des Hamburger "Institut für Arbeit und Technik". Bislang habe ich 11 Bücher geschrieben oder (mit-)herausgegeben, zwei weitere sind in Vorbereitung und ich habe über 190 wissenschaftliche Artikel sowie 13 Auftragsforschungsberichte verfasst. Schließlich bin ich Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler wissenschaftlicher Vereinigungen (u.a. der beiden Weltvereinigungen für Zukunftsforschung), Mitglied des Beirats des Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Mitglied des Beirats der Zeitschrift "Problems de Desarollo" sowie Ehrenmitglied der Gesellschaft für Zukunftsmodelle und Systemkritik.

Unkonventionelle Vita. Oder: Wie ich zu meiner speziellen Fächer- bzw. Themen-Kombination fand

In meiner Wiener Volksschule waren wir 44 Jungen aus 16 Ländern, 6 hatten Deutsch als Muttersprache, 18 sprachen mehr als zwei Sprachen. Unser Hauptspaß bestand darin, Wachsoldaten des russischen Ehrenmals mit Steinen zu bewerfen, bis einmal einer von uns erschossen wurde. - Etwas älter begann ich zu verstehen, warum wir nach dem Krieg nur mehr die halbe Familie waren, warum so viele Verwandte irgendwo in der Welt lebten und ich deswegen die Kunst des Reisens lernte, weil wir sie besuchten, und dass ich selbst nur Dank einer phantastisch hilfsbereiten holländischen Familie überlebte. - Meinen Vater lernte ich erst 1955 kennen, als er nach 11 Jahren Gefangenschaft in Sibirien entgegen allen Erwartungen zu uns zurückkam, allerdings war er ein anderer Mensch geworden - wie alle, die Vergleichbares erleben mussten. Und ich wurde zum transatlantischen und doch europäischen Zukunftsforscher, da ich weder je vergaß, dass ich auf meiner ersten Reise nach Frankreich noch zwölf unterschiedliche Papiere benötigte, noch, dass die Amerikaner dem jungen Einwanderer, der schon so viele Nationalitäten besessen hatte, gleich als Soldat nach Vietnam senden wollten. - Ich versuche intra-kulturell zu arbeiten, so z.B. Europa-ExSowietunion und Europa-Muslimische Welt, und gesellschaftliche Zukunftsforschung hat für mich vor allem die folgenden Aufgaben und Eigenschaften:

Von meinen derzeitigen Arbeiten erscheinen demnächst

Anschrift

FH Wiesbaden - University of Applied Sciences
Kurt-Schumacher-Ring 18, Büro # 311, Hauptgebäude 
D-65197 Wiesbaden

Tel.: (0611) 9495-358, Fax: (0611) 9495-352
eMail: mettler@suk.fh-wiesbaden.de


[1] Leske+Budrich Verlag, Opladen, Herbst 2002. Eine Vorpublikation war Peter H. Mettler, Die Wissenschaft der kommenden globalen Wissensgesellschaft - Gesellschaftswissenschaft! Einführung in deren Methode, Ziele und Aufgaben, in "Sicherheit und Frieden", 1/2000, Hamburg


[2] s. dazu auch meinen Vortrag auf der Jahrestagung 1998 der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler "Kapitale Begierden - Zur Zukunft des Verhältnisses von Technologie und Kapital am Beispiel der Mikroelektronik"



[3] s. dazu Peter H. Mettler, "The future of the Transatlantic Union", in "Blickpunkt Zukunft", Januar 2000 (auch erschienen als "El futuro de la union transatlantica" in "Problemas del desarrollo", Oct. 2000, Mexiko City) und "Drei Szenarios zur Supermächtestruktur im Jahre 2070, mit drei intermediären Szenarios (2030) ‘Auf dem Weg nach 2070’ "



[4] s. dazu Peter H. Mettler, "Werden wir total global? - Globalisierung - ein Begriff und seine Bedeutung", in "Blickpunkt Zukunft", Zeitschrift der SZS, Nr. 33/August 1998, Gelsenkirchen, ISSN 0720-6194, sowie, für die weiterhin, wenngleich weniger schnell wachsende Weltbevölkerung: Peter H. Mettler (Hrsg.), Wissenschaft und Technologie für 8 Milliarden Menschen - Europas Verantwortung, Westdeu­tscher Verlag, Opladen, 1997;



[5] Vorarbeiten zu einem entspechenden Buch tragen den Arbeitstitel "Zur dialektischen Zukunft des Verhältnisses von occidentalem Individuum und globaler Gesell­schaft"



[6] s. dazu, wenngleich heute veraltet, Peter H. Mettler "Unsere äussere Sicherheit in den Händen der Militärs", in R. Mackensen, et al., "Lebens im Jahre 2000 und danach", arani Verlag, Berlin, 1984



[7] s. dazu meinen Vortrag "Zur Zukunft des Handels", Artur Andersons´s "Future Lab", Windsor, 1997



[8] s. dazu meinen Vortrag "Bevölkerungspolitik für 8 Milliarden Menschen?", Villigst, 2000